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Die technische Basis

Eine Fachwerkstatt für Reisemobile und Caravans muß ein weites Feld abdecken: Zu den Arbeitsbereichen zählt nicht nur die komplette KFZ-Technik, wie man sie aus klassischen Autowerkstätten kennt, sondern auch Karosseriebau, Schreinerarbeiten, Fahrzeugelektrik/Elektronik und zunehmend System- und Unterhaltungselektronik. Damit das Fachpersonal aus all diesen Bereichen vernünftig arbeiten kann braucht es eine entsprechend umfangreiche und breitgefächerte technische Ausrüstung. Für Werkzeuge, Maschinen und Diagnosegeräte sind wiederum hohe – und speziell im Elektronikbereich regelmäßige – Investitionen erforderlich.

Wir sind dazu bereit und in der Lage. Mit einem durchschnittlichen jährlichen Investitionsvolumen von knapp 20.000 Euro für die technische Ausstattung hält unsere Werkstatt mit einem sich ständig wandelnden Markt Schritt. In einem boomenden Campingmarkt mit ständig neuen Innovationen sind wir dadurch in der Lage, auch die neuesten Systeme fachgerecht zu warten und instand zu setzen.

Die Fahrzeughersteller Dehtleffs, Sunlight, Pössl/Globecar, Hymercar und Niesmann & Bischoff, deren Vertragswerkstatt wir sind, honoriert unsere außergewöhnliche Ausstattung und Servicequalität regelmäßig mit Auszeichnungen. Im internen Werkstattranking belegen wir bundesweit regelmäßig die vordersten Plätze.

Unsere KFZ-Diagnosecomputer beispielsweise sind auch auf neueste Motorenentwicklungen und aktuelle Abgasnormen abgestimmt; mit Online-Anbindung und täglichen Updates tragen wir der rasanten Entwicklung und der zunehmenden Komplexität dieses Themas Rechnung. Auch bei anderen Diagnosegeräten, wie zum Beispiel der Feuchtigkeitsmessung im Rahmen der jährlichen Dichtigkeitsprüfung, sind wir bestens aufgestellt: Unsere Prüfgeräte stammen nicht aus dem Baumarkt, sondern sind die gleichen hochsensiblen Produkte, die auch der Hersteller Ihres Fahrzeugs im Werk einsetzt.

Ein weiteres leidiges – und oft nachlässig angegangenes – Thema ist die Prüfung von Starter- und Aufbaubatterien. Wenn der Verdacht entsteht, eine der Batterien im Fahrzeug sei defekt oder habe eine zu geringe Kapazität, dann wird entweder gerne – ebenso auf Verdacht – eine neue Batterie verbaut oder auf einen dubiosen „Batterie-Schnelltest“ zurückgegriffen: Die Batterie wird für wenige Sekunden stark entladen, während gleichzeitig der Spannungsabfall gemessen wird. Dieser Test ist allerdings keine Messung der Batteriekapazität, sondern liefert lediglich Anhaltspunkte, um den Zustand zu schätzen.

Er wurde überdies für Starterbatterien entwickelt, deren Hauptziel es ist, kurzzeitig einen hohen Strom während des Anlassens des Motors zu liefern. Aufbaubatterien sind aber leider einer völlig gegensätzlichen Belastung ausgesetzt, nämlich dauerhafter Entladung mit niedrigen Strömen, wie sie in Wohnmobilen typischerweise durch die Nutzung von Licht oder Heizungsgebläse entstehen. Der übliche Schnelltest ist daher zwar besser als gar nichts, liegt aber von der Aussagekraft nur unwesentlich über dem Lesen im Kaffeesatz.

Wir nutzen zur Messung von Aufbau- und Starterbatterien ein Testgerät, das auch bei den großen Batterieherstellern zum Einsatz kommt. Dabei wird die Batterie über mehrere Stunden einem definierten und konstanten Entladestrom ausgesetzt – so lange, bis sie auf den für Campingfahrzeuge relevanten Spannungswert entladen ist. Am Ende des Tests ergibt sich die tatsächliche Kapazität der Batterie in Amperestunden (gemessen, nicht geraten!). Damit lässt sich eine fundierte Aussage treffen, ob die Batterie „noch gut“ ist, oder ersetzt werden sollte. So lassen sich teure Fehlinvestitionen vermeiden.

Oder kurz gesagt: Wir messen, wo andere nur schätzen.